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Bybit-Hack dominiert Krypto-Verluststatistik 2025 trotz Rückgang von Rug Pulls

Bybit-Hack dominiert Krypto-Verluststatistik 2025 trotz Rückgang von Rug Pulls

Author:
Bybit News
Published:
2026-01-15 01:36:12
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Das Jahr 2025 markierte ein weiteres kostspieliges Kapitel für die Kryptobranche, mit Gesamtdiebstählen von 3,4 Milliarden US-Dollar. Ein einzelner, verheerender Vorfall sticht dabei besonders hervor: Der Mega-Hack der Kryptobörse Bybit im Februar, bei dem rund 1,5 Milliarden US-Dollar erbeutet wurden, macht für sich genommen fast die Hälfte der Jahresverluste aus. Dieser Angriff unterstreicht die anhaltende Anfälligkeit großer Plattformen für ausgeklügelte Cyberangriffe. Parallel dazu hat sich eine bedrohliche Entwicklung verstetigt: Nordkoreanische Hacker haben ihre Aktivitäten deutlich intensiviert und stahlen im Jahr 2025 insgesamt 2,02 Milliarden US-Dollar – ein beunruhigender Anstieg von 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese staatlich unterstützten Akteure stellen eine systemische Bedrohung für die DeFi- und CeFi-Landschaft dar. Während die reine Anzahl sogenannter "Rug Pulls" – betrügerischer Projekte, bei denen Entwickler Liquidität entfernen und verschwinden – rückläufig war, bleibt ihre finanzielle und vertrauensschädigende Wirkung auf Investoren erheblich. Die Branche steht somit vor einer zweigleisigen Herausforderung: der Abwehr hochprofessioneller, externer Hackerangriffe und der internen Säuberung von betrügerischen Akteuren. Der Fokus verschiebt sich zunehmend von der Quantität hin zur Qualität der Angriffe, wobei einzelne Großereignisse wie der Bybit-Hack die Statistik dominieren können. Für die Zukunft wird entscheidend sein, wie die Industrie auf diese hybriden Bedrohungen reagiert und ob regulatorische sowie technologische Sicherheitsvorkehrungen mit der wachsenden Raffinesse der Angreifer Schritt halten können.

Weniger Rug Pulls kaschieren teuerstes Krypto-Jahr

Die Krypto-Branche erlitt in diesem Jahr Diebstähle in Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar, wobei der Mega-Hack bei Bybit im Februar mit 1,5 Milliarden US-Dollar fast die Hälfte ausmachte. Nordkoreanische Hacker intensivierten ihre Angriffe und stahlen 2025 2,02 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 51 % gegenüber dem Vorjahr. Während Rug Pulls in ihrer Häufigkeit zurückgingen, blieb ihre Auswirkung auf Investoren schwerwiegend.

Die Kapitalabflüsse in diesem Jahr wurden durch sozialen Einfluss, Insider-Informationen und schnelle Liquiditätsabzüge vorangetrieben. Sowohl politisch verbundene Meme-Coins als auch langjährig vertrauenswürdige DeFi-Protokolle fielen diesen Dynamiken zum Opfer.

Der Marktschock im April ging vom OM-Token des MANTRA Network aus, der innerhalb einer Stunde um 90 % von 6 US-Dollar auf unter 0,40 US-Dollar abstürzte. Analysten bemerkten ungewöhnliche Aktivitäten vor dem Crash, konnten den Milliardenverlust über Nacht jedoch nicht abwenden. Massive Positionsliquidationen verschärften den freien Fall, obwohl Mitgründer John Patrick Mullin die Vorwürfe des Insiderhandels bestritt.

Bybit Pay erweitert Krypto-Zahlungen in Peru durch Integration mit Yape und Plin

Bybit Pay hat seine Präsenz in Peru durch die Integration mit Yape und Plin, den dominierenden digitalen Geldbörsen des Landes, vertieft. Die Partnerschaft ermöglicht es Millionen von Nutzern, täglich mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USDT und USDC zu transaktieren – entweder über QR-Codes oder Telefonnummern-Überweisungen. Die Assets werden dabei am Verkaufspunkt sofort in die peruanische Währung SOL umgewandelt.

Der Schritt beseitigt manuelle Umrechnungshürden für Verbraucher und ermöglicht es Händlern, lokale Währung zu erhalten, ohne eine kryptospezifische Infrastruktur zu benötigen. Yape und Plin verarbeiteten gemeinsam 90 % der persönlichen digitalen Geldbörsen-Transaktionen in Peru im Jahr 2024 und verfügen über 28 Millionen Nutzer.

Diese Expansion nutzt Perus beschleunigte Hinwendung zu bargeldlosen Zahlungen, bei denen mobile Geldbörsen mittlerweile über die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bedienen. Bybits Infrastruktur-Strategie spiegelt breitere institutionelle Bestrebungen wider, die Nutzbarkeit von Krypto mit etablierten Zahlungswegen zu verbinden.

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